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Zwergdommel


Zwergdommel in schönstem Morgenlicht. Bilddaten: 1/1600 Sek, f/4.0, ISO 2000, 600mm Brennweite

Nur rund 100 Zwergdommel-Paare brüten in der Schweiz und man braucht etwas Glück und viel Geduld, um sie vor die Linse zu bekommen. Zwergdommeln sind etwa so gross wie ein Eichelhäher. Auf der letzten Station unserer «Sommer-Reise» mit dem Wohnwagen fand ich am Südende des Neuenburgersees einen guten Platz, wo vermutlich gleich zwei Paare ihren Nachwuchs hochziehen. Man muss sich beeilen, wenn man die Zwergdommeln noch sehen will, weil sie sich schon bald auf den langen Weg nach Afrika begeben.



Die Zwergdommel bewohnt dicht mit Schilf und Rohrkolben bestandene Ufer von Seen, Teichen oder Altläufen und zeigt sich ihren Beobachtern kaum. Meist hält sie sich im Schilfsaum auf und nützt die gute Tarnung ihres Gefieders. Die kleinste europäische Reiherart klettert geschickt bis zu den Spitzen der Schilfhalme und zeigt sich am ehesten im Flug. Die Männchen stossen in der Dämmerung und nachts dumpfe, regelmässig wiederholte Balzrufe aus, die im Konzert der Frösche recht schwer auszumachen sind. (Text: Vogelwarte Sempach)


Adrian Schmid, Naturfotograf



Graureiher vor Regenbogen


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