Habicht


Der Habicht ist der Chef auf dem Platz

Einen Habicht zu fotografieren, war schon lange ein grosser Wunsch von mir. Nun hat es geklappt. Der Habicht mit seinen leuchtenden Augen und dem hellen, schön gestreiften Gefieder auf der Unterseite fasziniert mich. Greifvögel sind im Allgemeinen sehr scheu und reagieren äusserst sensibel auf Störungen. Den Habicht in seinem natürlichen Habitat - dem Wald – abzulichten, ist nicht einfach. Im Wald hat man meistens sehr wenig Licht zur Verfügung. Dazu kommt, dass dieser Vogel sehr heimlich lebt. Auch erfahrene Ornithologen benötigen manchmal Jahre, um in der Schweiz einen Habicht-Horst ausfindig zu machen. Sichtkontakt in den Wäldern gibt es nur sehr selten. Habichte sind geschützt und man muss strenge Regeln beachten, wenn man sie - ohne zu stören - fotografieren will. Gute Bilder sind eine echte Herausforderung. Im Süden von Holland habe ich die sehr guten Bedingungen für mein Projekt nutzen können.


Habicht mit Beute

Der Habicht:


Der Habicht ist ein überaus wendiger und kräftiger Flieger. Beim Jagdflug fliegt er rasch beschleunigend flach über den Boden oder den Baumkronen, nützt jede Deckung wie Unebenheiten, Büsche und Bäume geschickt aus und überrascht so seine Beute. Meist lebt der Habicht eher versteckt im Wald. Ausserhalb der Brutzeit ist er aber in allen Lebensräumen anzutreffen. Das Habichtweibchen kann fast so gross werden wie ein Mäusebussard. Das Männchen ist deutlich kleiner. In der Schweiz leben noch ca. 1’500 Paare. Der Habicht ist auf der roten Liste (Text: Vogelwarte Sempach).


Nebst dem Habicht sind in diesem Blog auch Bilder vom Mäusebussard, Rotkehlchen, Blaumeise, Buchfink, Zaunkönig, Wintergoldhähnchen, Buntspecht, Mittelspecht zu sehen. Einige Bilder sind etwas «blutig». Man muss sich aber bewusst sein, dass Kleinsäuger und Vögel die Hauptnahrung von Habicht und Mäusebussard sind.


Adrian Schmid, Naturfotograf




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