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Sonys neue Leichtgewichte im Praxistest

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Aufgenommen mit Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS, Bilddaten: 1/640 Sek, f/6.3, ISO 1250, 600mm Brennweite
Aufgenommen mit Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS, Bilddaten: 1/640 Sek, f/6.3, ISO 1250, 600mm Brennweite

Erfahrungsbericht zu den Festbrennweiten Sony FE 400 mm F4.5 GM OSS und Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS

 

Schon beim ersten Kontakt beeindruckten mich die beiden neuen Objektive: Beide wiegen weniger als 1000 Gramm und sind ausgesprochen handlich. Aber kann eine so leichte Konstruktion auch optisch überzeugen? Wie bewähren sich die Objektive bei wenig Licht und im Zusammenspiel mit Telekonvertern? Mit diesen Fragen begann mein Praxistest.

 



Es ist genau 995 Gramm leicht und macht super Bilder!
Es ist genau 995 Gramm leicht und macht super Bilder!


Anfang September erhielt ich das Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS von GraphicArt für ein Wochenende zum Test. Für meine Camargue-Reise Ende September stellte mir Sony zusätzlich beide Testobjektive zur Verfügung. So konnte ich über mehrere Wochen Praxiserfahrung mit den neuen Objektiven sammeln, die ich hier mit dir teilen möchte.

 

Flexibilität und Einsatz: Beide Objektive sind so klein und leicht, dass ich bei allen Fotosessions auf ein Stativ verzichten konnte. Bei wenig Licht stützte ich das Objektiv nach Möglichkeit ab, um längere Verschlusszeiten zu nutzen. Bei helleren Bedingungen fotografierte ich ausschliesslich aus der Hand. Besonders deutlich zeigte sich der Gewichtsvorteil in der Dämmerung: Mit dem 400-mm-Objektiv konnte ich selbst wendige, schnelle Fledermäuse verfolgen. Mit einem Stativ oder einem schwereren Objektiv wäre das kaum möglich gewesen. Das kompakte FE 400 mm F4.5 GM OSS liess sich dagegen problemlos eine halbe Stunde lang frei führen. Dank ihres geringen Gewichts kann man auch aus ungewohnten Positionen, etwa in Bodennähe, fotografieren und bleibt dabei sehr flexibel. Auch in Fotohides bewährte sich die geringe Grösse, denn die Öffnungen zum Fotografieren sind teilweise sehr schmal. Mein Tipp für solche Situationen: Sonnenblende abnehmen, das Objektiv gut abstützen und loslegen. Ein Beispiel dafür ist das Bild des Eisvogels im Nebel.

 

Schärfe und Bildqualität: Die Aufnahmen haben mich überzeugt. Bei der Schärfe konnte ich in meinem Praxiseinsatz keine Unterschiede zu anderen Sony-Objektiven feststellen. Details und Farben werden sehr ansprechend wiedergegeben. Auch das Bokeh empfinde ich trotz der geringeren Lichtstärke als angenehm.

 

Einsatz mit Konvertern: Auch die Leistung mit Telekonvertern hat mich sehr positiv überrascht. Meistens verwendete ich den 1,4-fach-Telekonverter, doch auch der Zweifach-Konverter wird künftig zum Einsatz kommen. Selbst bei der höheren Blendenzahl bleibt die Bildqualität erstaunlich gut.


Eisvogel an einem bedeckten Tag. Bilddaten: 1/40 Sek, f/9.0, ISO 250, 840 mm Brennweite. Aufgenommen mit Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS + 1.4x Teleconverter, aufgelegt (keine Stativ)!
Eisvogel an einem bedeckten Tag. Bilddaten: 1/40 Sek, f/9.0, ISO 250, 840 mm Brennweite. Aufgenommen mit Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS + 1.4x Teleconverter, aufgelegt (keine Stativ)!

 

Fazit: Beide Objektive haben einen festen Platz in meinem Fotorucksack verdient. Sie sind leicht, kompakt, handlich und vielseitig einsetzbar – damit gehören sie künftig zu meiner ersten Wahl.

 

Adrian Schmid, Naturfotograf



Bilder mit dem Sony FE 400 mm F4.5 GM OSS:




Bilder mit dem Sony FE 400 mm F4.5 GM OSS + 1.4x Teleconverter:




Bilder mit dem Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS:




Bilder mit dem Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS + 1.4x Teleconverter:




Bild mit dem Sony FE 600 mm F6.3 GM OSS + 2.0x Teleconverter:


 
 
 

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