Erste Bilder mit dem neuen Zoomobjektiv Sony FE 100–400 mm F4,5 GM OSS
- Adrian Schmid

- vor 6 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Ich gebe es zu: Bisher war ich kein grosser Fan von Zoom-Objektiven. Objektive mit fixer Brennweite überzeugten mich mehr, weil sie eine bessere Schärfe, ein schöneres Bokeh und eine höhere Lichtstärke bieten. Ich fotografierte bisher mit folgenden Brennweiten: Sony FE 300 mm F2.8 GM OSS, Sony FE 400 mm F2.8 GM OSS und Sony FE 600 mm F4 GM OSS.
Für die Fotoreise nach Ungarn stellte mir Sony und GraphicArt das neue FE 100–400 mm G Master Objektiv zur Verfügung. Und ich nehme es vorweg: Ich war von dieser Linse sofort begeistert und habe mir gleich eine bestellt! Warum?
Die Flexibilität, die einfache Handhabung, der schnelle Fokus, das Bokeh und die Bildqualität haben mich vom ersten Moment an überzeugt. Gerade für die Hide-Fotografie (Fotografieren aus Verstecken) konnte ich den Zoombereich von 100–400 mm Brennweite optimal nutzen. Die Vögel oder Säugetiere kamen teilweise sehr nah an die Fotoverstecke heran. Den gesamten Brennweitenbereich kann man mit nur einer Vierteldrehung verstellen, ohne dabei mit der Hand nachzufassen. Damit war ich schnell genug, um auf mich zufliegende Vögel, wie beispielsweise den Turmfalken, zu verfolgen und die Brennweite während des Fluges zu verstellen. Der Autofokus arbeitete dabei immer weiter, war sehr schnell und blieb exakt auf dem Auge des Vogels. Zudem überzeugte mich das wunderschöne Bokeh dieses Objektivs. So etwas habe ich bei einem Zoomobjektiv vorher noch nie gesehen. Ich habe das Bokeh mit dem meines Sony Objektiv FE 300 mm F2.8 GM OSS verglichen und konnte nur sehr kleine Unterschiede feststellen. Auch bezüglich der Schärfe und den Details bei Vögeln oder Säugetieren hat mich das neue Zoomobjektiv sehr positiv überrascht. Natürlich hätte ich mir dieses Objektiv mit einer durchgehenden Blende von 4.0 gewünscht. Ob es nun eine Blende 4.0 oder 4.5 ist, ist aber nicht so massgebend. Ein Objektiv mit Blende 4.0 wäre erstens schwerer, länger und unhandlicher und somit auch einiges teurer geworden. Mit gut 1.8 kg ist das Gewicht des neuen Objektivs gering ausgefallen und die Balance für das Fotografieren ohne Stativ finde ich sehr gut. Ich habe auch das Arbeiten mit Extendern und Filtern ausprobiert. Bei optimalen Wetterbedingungen können beide Extender ohne nennenswerte Verluste verwendet werden. Ich werde diese Linse daher zukünftig auch in den Bergen oder auf der Pirsch einsetzen und die Brennweite mit den beiden Extendern (1.4 und 2.0) auf 560 mm bzw. 800 mm verlängern. Die Linse ist somit sehr flexibel einsetzbar. Ich freue mich schon auf die nächsten Fotosessions damit.
Fazit: Dies ist das erste Telezoom, welches mich sofort überzeugt hat. Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. Schau dir die Bilder an, die ich mit dem neuen Sony FE 100-400 mm F4.5 GM OSS in Ungarn gemacht habe. Ich hoffe, sie überzeugen dich ebenso.
PS: Weitere Blogs von der Fotoreise in Ungarn werden demnächst folgen (im Wochenrhythmus). Bleib dran und schau rein!
Alle Bilder in dieser Gallerie sind auf der Fotoreise im Juni 2026 in Ungarn mit dem neuen Sony Objektiv FE 100–400 mm F4,5 GM OSS entstanden. Für die Reise 2028 hat es noch freie Plätze (Reiseleitung Patrick Reuter) Hier findest du mehr Infos dazu.
Adrian Schmid, Naturfotograf
























































































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