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Die grosse Sägeschrecke (Saga Pedo) ist die Königin aller Schrecken


Die grosse Sägeschrecke verspeist einen fast 3 cm grossen Heidegrashüpfer						Bilddaten: 1/800 sek, f/5.6, ISO 800, 98mm Brennweite
Die grosse Sägeschrecke verspeist einen fast 3 cm grossen Heidegrashüpfer Bilddaten: 1/800 sek, f/5.6, ISO 800, 98mm Brennweite



Die Grosse Sägeschrecke ist eine räuberisch lebende Art der Langfühlerschrecken und gehört zu den grössten und zugleich seltensten Insekten Europas. Sie kann bis zu 15cm lang werden und ist vom Aussterben bedroht. Gibt es Männchen? Lange Zeit galt die grosse Sägeschrecke als rein weibliche Art, die sich parthenogenetisch fortpflanzt, also keine Männchen für die Paarung benötigt. So ermöglicht sich die Sägeschrecke in oft voneinander isolierten Gebieten mit kleinen Populationen zu überleben. Aus den unbefruchteten Eiern schlüpfen dementsprechend nur Weibchen. 2005 wurde in der Schweiz ein männliches Exemplar gesichtet. Weitere Beobachtungen konnten bisher aber nicht vermeldet werden.


Wir fanden die grossen Sägeschrecke im Wallis. Wir stellten uns auf eine mehrtägige Suche ein. Mit der Hilfe eines sehr erfahrenen Heuschreckenkenners fanden wir sie schon am ersten Tag und konnten uns dann noch zwei Tage auf andere Arten konzentrieren. Wir fanden zahlreiche schöne Schmetterlinge, Libellen und eine weitere seltene Art – den Kiesbank-Grashüpfer! Aber auch sehr schöne Insekten, wie zum Beispiel die farbenprächtigen Goldwespen flogen mir vor die Linse. Viel Spass mit den neuen Bildern aus dem Wallis. Es ist einfach unglaublich, was für Schätze unsere Natur bereithält.


Adrian Schmid, Naturfotograf



Wunderschöne Goldwespe, Bilddaten: 1/1000 sek, f/2.8, ISO 800, 90mm Brennweite
Wunderschöne Goldwespe, Bilddaten: 1/1000 sek, f/2.8, ISO 800, 90mm Brennweite



Bilder von der grossen Sägeschrecke (Saga Pedo)



Weitere Bilder von unserer 3-tägigen Tour im Wallis


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