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Der Pirol (Fotoreise Ungarn)

29. Aug.
2 Min. Lesezeit

Pirol (Männchen) im schönsten Morgenlicht. Bilddaten: 1/2500 Sek, f/4.0, ISO 400, 560mm Brennweite
Pirol (Männchen) im schönsten Morgenlicht. Bilddaten: 1/2500 Sek, f/4.0, ISO 400, 560mm Brennweite

Einleitung:

Im Juni 2026 war ich mit einer Gruppe Fotografinnen und Fotografen in Ungarn. Ich durfte dort eine wunderschöne Fotoreise leiten. In einem naturbelassenen Gebiet in Südungarn sind viele schöne Bilder entstanden. Es wäre schade, die Bilder einfach auf der Harddisk «vor sich hindarben» zu lassen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich mit dem vielen Bildmaterial verschiedene Blogs mache und die Arten dann auch kurz vorstelle. Ich plane 9 Blogs ca. im Wochentakt aufzuschalten. Ich werde sie in folgende Rubriken unterteilen:

 

◦               Blauracke

◦               Bienenfresser

◦               Schreit- und Wasservögel

◦               Säugetiere, andere Tiere und Insekten

◦               Steinkauz

◦               Greifvögel

◦               Wiedehopf

◦               Pirol

◦               Singvögel

 

Viel Spass und danke, dass du hin und wieder hier vorbeischaust.

 

Adrian Schmid, Naturfotograf



Ein wunderschönes Pirol-Männchen im Vorbeiflug. Bilddaten: 1/3200 Sek, f/4.5, ISO 2000, 400mm Brennweite
Ein wunderschönes Pirol-Männchen im Vorbeiflug. Bilddaten: 1/3200 Sek, f/4.5, ISO 2000, 400mm Brennweite

 



Der Pirol

 

Den Pirol zu fotografieren ist eine echte Herausforderung. Die Vögel halten sich sehr oft versteckt in den höchsten Baumkronen auf. Wie kommt man da hoch? Gar nicht so einfach. Da hilft nur ein Falkenturm, etwas Glück, Geduld und wenn er sich dann mal kurz zeigt, musst du schnell sein. Denn wenn sich der Pirol einmal ins Freie wagt, braucht es Reaktionsschnelligkeit. Der Vogel fliegt agil und sehr schnell. Ich hatte das Glück und konnte in Ungarn ein Männchen und ein Weibchen auf einem Verfolgungsflug fotografieren. In diesem Blog über den Pirol habe ich noch ein paar Bilder von der Fotoreise in Bulgarien 2022 hinzugefügt.

 


Vorstellung: Der Pirol

 

Die nächsten Verwandten des exotisch aussehenden Pirols leben in den Tropen in Afrika und Asien. Trotz seines auffälligen gelbschwarzen Gefieders ist er in den lichtdurchfluteten Baumkronen wegen seiner versteckten Lebensweise nicht leicht zu entdecken. Am einfachsten ist er anhand des wohlklingenden Gesangs nachzuweisen. Den Flötenrufen verdankt der Pirol neben dem deutschen Artnamen und der wissenschaftlichen Bezeichnung Oriolus auch den französischen Namen «Loriot». Oft wird der Gesang allerdings vom Star treffend ähnlich nachgeahmt. Der Pirol hält sich im eigentlichen Brutgebiet nur drei Monate auf, bevor er wieder in die Winterquartiere aufbricht.

 


Grösse und Alter

Länge: 22-25 cm

Spannweite: 44-47 cm

Gewicht: 65-67 g

Höchstalter: 11 Jahre

 

Fortpflanzung

Brutort: Bäume

Brutdauer: 14-15 Tage

Jahresbruten: 1

Gelegegrösse: 3-4

Nestlingsdauer / Flugfähigkeit: 14-15 Tage

 

 

Bestand (2025)

Bestand: 4'000-5'000 Paare

Status (in CH): Regelmässiger Brutvogel, regelmässiger Durchzügler

 

Galerie Pirol: Die Bilder vom Pirol sind teilweise in Ungarn entstanden. Zudem habe ich sie mit Bildern von Bulgarien ergänzt, wo ich den Pirol 2022 fotografieren konnte.

 


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